Eigene Rezensionen einreichen

Samstag, den 29. Oktober 2011 um 08:47 Uhr

Start frei für Rezensionen!

Vor einigen Wochen hatten wir eine Umfrage gestartet, welche Neuerungen Ihr euch auf Schreibfeder.de wünscht. Für uns sehr erstaunlich war, dass der Wunsch, der am meisten geäußert wurde, war: eigene Rezensionen zu schreiben und einzustellen. Dem wollen wir gern nachkommen und stellen uns das folgendermaßen vor:

Ebenso wenig wie es das Rezept für eine gute Geschichte oder einen guten Roman gibt, so gibt es keinen Leitfaden, wie eine Rezension auszusehen hat.
Zu den Basics jeder Rezension gehören natürlich der Titel, der Autor und der Verlag, gern auch ISBN-Nummer und Preis. Diese Angaben können auch im Text verteilt werden.
Danach wendet Ihr euch dem Inhalt des Buches zu. Vermutlich wird es sich oft um belletristische Bücher handeln.
Wer ist der Erzähler? Welche Perspektive hat er?
In welcher Zeit spielt die Geschichte?
Wer sind die Hauptfiguren und welche Motive treiben sie an? Sind sie glaubwürdig? Wie ist das Verhältnis von Spieler und Gegenspieler? Ist es ausgewogen und das Buch dadurch spannend?
Wie wird die Handlung erzählt? Chronologisch? Mit Brüchen? Rückblenden?...
Wie entwickelt sich der Spannungsbogen?
(Bitte nicht unbedingt das Ende verraten!)
Welche stilistischen Auffälligkeiten, Besonderheiten etc. gibt es?
Lässt sich was zum Autor sagen?
Fallen euch ähnliche Bücher (z.B. aus demselben Genre) ein und was zeichnet dieses Buch dabei aus?
Habt ihr besondere Hinweise zum Autor?
Gibt es Besonderheiten in der Buchgestaltung? usw.

Bei Sachbüchern wäre zu untersuchen, wie die Informationen an den Leser gebracht werden. Stil spielt hierbei vor allem mit Blick auf den Leserkreis eine besondere Rolle.
Welche Art von Illustrationen findet sich (Grafiken, Zeichnungen, Fotos)?

Wer unsere Rezensionen verfolgt hat, hat hoffentlich zwei Dinge bemerkt: Rezensionen sollten keine reine Werbung sein. Außerdem haben wir – selbst Autoren - bisher noch kein Buch "verrissen". Wem etwas nicht gefällt, der darf gern begründete, sachliche Kritik üben, sollte aber vielleicht auch von seiner eigenen Perspektive abrücken und diplomatisch formulieren wie "...ist das Buch für Leser, die...".

Von der Länge wäre es schön, wenn eure Rezensionen so etwa eine 3/4 bis 1 DIN-A4-Seite umfassen (12-er Schrift, einzeilig), d.h. mehr als eine kurze Notiz sind, aber auch die schnelllebige Form des Internets berücksichtigen.

Nun zum Vorgehen.
Grundsätzlich besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung, obwohl wir natürlich auch an einer aktuellen Seite interessiert sind und deshalb gern veröffentlichen und dazu vielleicht auch unseren monatlichen Aktualisierungsrhythmus verkürzen werden.
Wir haben leider keine Möglichkeiten ein Honorar dazu auszuschütten, wir selbst bekommen auch keines  :-).
ABER: Es besteht die Möglichkeit, dass die Verlage euch neue Bücher kostenlos zum rezensieren zur Verfügung stellen und ihr diese dann natürlich behalten dürft. "Was? Wie?", werden jetzt einige fragen.
Erst einmal müssen wir einen Einblick in eure Arbeit bekommen und würden euch bitten 5 Rezensionen eurer Wahl einzureichen, die wir gern auch veröffentlichen (Bücher sollten natürlich nicht zu alt sein). Ihr könnt das auch über einen längeren Zeitraum angehen. Von wem 5 Rezensionen veröffentlicht werden konnten, der kann sich danach gern an uns wenden, wenn er ein interessantes Buch im Auge hat. Wir treten auf den Verlag zu und bitten um ein kostenloses Rezensionsexemplar und wenn wir es bekommen, so geht es an denjenigen, der es sich (zuerst) gewünscht hat. Zu berücksichtigen wäre, dass Schreibfeder.de leider noch immer eine nicht ganz so große Medienmacht ist, so dass so heiß begehrte Titel wie "Eragon 4" o.ä. uns leider nicht durch die Verlage erreichen. Im Großen und Ganzen sieht es aber nicht schlecht aus und wir würden uns über eure Unterstützung freuen.

So weit unsere Vorstellungen zu euren Wünschen. Wir betreten mit euch ein gemeinsames Neuland und freuen uns schon auf eine spannende Zusammenarbeit, von der alle Schreibfedern profitieren werden.

Bettina und Lutz Haubold

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