Zitate-Ecke Gedichte

Nur wenn der Jäger seine Waffe vergißt, wird die
Jagd zur Kunst
(Basho)


Ein Text ist nicht dann vollkommen,

wenn man nichts mehr hinzufügen,

sondern nichts mehr weglassen kann!
(Antoine de Saint-Exupéry )


Die Deutschen sind ein gemeingefährliches Volk: Sie ziehen unerwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein Gespräch über Philosophie.
(Heinrich Heine)


Gedichte mit zwanzig zu schreiben, heißt zwanzig zu sein. Sie mit vierzig zu schreiben, heißt Dichter zu sein.
(Francis Carco)


Fast sprachlos kann das Gedicht sein.
(Tobias Burghardt)


Es gibt keinen objektiv vernünftigen Grund, Gedichte zu schreiben. Man tut es nur, weil man nicht anders kann. Man tut es aus einer inidividuellen Zwangslage heraus, weil man sich so am besten in der Welt halten kann, aus der man sonst vielleicht herausrutschen würde. ... Aber so es jemandem gelingt,aus dieser Lage einen Weg zu finden durch eine Anordnung von Worten, wird der Zwang gewendet, ein Freiraum entsteht, eine Intensität.
(Norbert Hummelt)


Ein Gedicht e n t s t e h t überhaupt nur sehr selten - ein Gedicht wird gemacht.
(Gottfried Benn)


Ein Gedicht ist die Spitze des Ungesagten, die gerade noch ins Sagbare ragt.
(Hilde Domin)


Seitenanfang

Wir alle wollen doch bei einem guten Gedicht vor allem uns selbst genießen. Wir wollen von einem Dichter nicht wissen, wie die Welt ist. Das wissen wir in der Regel besser. Wir wollen vom Dichter wissen, wie die Welt auf sein Gemüt wirkt - um uns selbst mit ihm vergleichen zu können. Deswegen muss der Dichter "ich" sagen im Gedicht. Nur darum, nicht aus Eitelkeit.
(Wolf Biermann)


Zu lyrischen Arbeiten gehört ein gewisser poetischer Müßiggang.
(F. Schiller)