Zitate-Ecke Bücher

Wo Bücher verstauben, wird auch der Geist
nicht mehr poliert.
(Waltraud Puzicha)


Doch wenn ein Skript angenommen wurde, vertraue ich, dass es einen Sinn hat oder ein Geheimnis, von dem ich selbst gar nichts wissen muss... Der Mitmensch tauft erst den Text. Natürlich kommt es auch vor, dass man Jahre an etwas gearbeitet hat, und es wird nicht gedruckt. Aber das ist wie bei Briefen, die man an jemanden schreibt und vielleicht nie abschickt – etwas davon kommt schon an. Ein Schreibtisch ist ein innerer Ort, wo man sich wendet an jemanden, der zuhört, wenn alle schweigen.
(Andreas laudert)


Man druckt viele neue Bücher; man würde aber gut daran tun, wenn man einige alte Bücher von Neuem druckte
(Hippolyte Taine)


Die originellen Bücher sind in der Nacht der Zeiten verstreut wie die Sonnen in den Einöden des Weltraums, um ihre Dunkelheit zu erhellen
(Claude-Adrien Helvetius)


Literatur ist die Kunst, Außergewöhnliches an gewöhnllichen MEnschen zu entdecken und darüber mit gewöhnlichen Worten Außergewöhnliches zu sagen.
(Boris Pasternak)


Zündet man Kerzen an, so erhält man Licht.
VErtieft man sich in Bücher, wird einem Weisheit zuteil.
Die KErze erhellt die Stube, das Buch erleuchtet das Herz.
(chinesisches Sprichwort)


Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderen Welt: man soll ihn nicht wecken.
(Richard Benz)


Feder und Papier entzünden mehr Feuer als alle Streichhölzer der Welt.
(Malcom Stevenson Forbes)


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Es gibt nichts, was ein Buch als Nährboden der Fantasie ersetzen könnte.
(Astrid Lindgren)


Eine ausgewählte Büchersammlung ist und bleibt der Brautschatz des Geistes und des Gemüts.
(Karl Julius Weber)


Ein anregendes Buch: eine Speise, die hungrig macht.
(Marie von Ebner Eschenbach)


Ein neuartiges und höchst originelles Buch wäre eines, das uns die alten Wahrheiten wieder lieben ließe.
(Luc de Vauvenargues)


Nicht Worte sollen wir lesen, sondern den Menschen, den wir hinter den Worten fühlen.
(Samuel Butler)


Kunst-Werke sind von einer unendlichen Einsamkeit.
(Rainer Maria Rilke)


man muss ein Buch zur richtigen Zeit lesen, das ist der Schlüssel zum Vergnügen an der Literatur.
(Doris Lessing)


Buch - dieses Zusammengebundensein so zarter, so leicht zerreißbarer und gefährdeter Blätter, auf denen die Gedanken dennoch durch die Jahrhunderte wandern.
(Wilhelm von Scholz)


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Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz. (Tintenherz)
(Cornelia Funke)


Ein Bestseller ist das vergoldete Grab einer mittelmäßigen Begabung.
(Logan Pearsall Smith)


Man erzählt wahrheitsgemäß nur, was sich nie begeben hat.
(Henry de Régnier)


Ein Buch zu beenden ist, als ob man ein Kind in einen Hinterhof locken und dort erschießen würde.
(Truman Capote)


Literatur, Fiction, Poesie, was immer, schaffen Gerechtigkeit auf der Welt, weil sie sich zumeist auf die Seite der Schwächeren schlagen.
(Grace Paley)


Große Literatur ist einfache Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist.
(Ezra Pound)


Wir sollten unsere Seele mit dem Tau der Dichtung tränken, doch nicht vergessen, sie auch zu düngen.
(Logan Pearsall Smith)


Die meisten Leser bilden sich ein, der Verfasser habe mit eben jener Leichtigkeit gearbeitet, mit welcher sie ihn lesen.
(Christoph Martin Wieland)


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Jede gute Erzählung, so wie jede gute Dichtung, umgibt sich von selber mit Lehren.
(Jean Paul)


Du öffnest die Bücher, und sie öffnen dich.
(Tschingis Aitmatov)


Bücher sind eine Form von Unsterblichkeit. Die Worte von Menschen, deren Körper längst Staub sind, leben in ihren Büchern weiter.
(Wilfried Peterson)


Auf meiner ganzen Lebensbahn begleitet mich das Buch und ist mir allenthalben zu Diensten. Es erheitert mein Alter und meine Einsamkeit; es benimmt mir die Last des langweiligen Müßigganges und befreit mich zu jeder Stunde von verdrießlicher Gesellschaft.
(Michel de Montaigne)


Lunst ist nicht ein Spiegel, den man der Wirklichkeit vorhält, sondern ein Hammer, mit dem man sie gestaltet.
(Karl Marx)


Ich habe Ruhe gesucht überall und habe sie am Ende gefunden in einem engen Winkel bei einem kleinen Buche.
(Franz von Sales)


Beim Lesen guter Bücher wächst die Seele empor.
(Voltaire)


Das Lesen nimmt so gut wie das Reisen die Einseitigkeit aus dem Kopfe.
(Jean Paul)


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Bücher regieren die Welt, die Tinte ist das fünfte Element und die Presse die Artillrie der Gedanken.
(Karl Julius Weber)


Ein Klassiker ist ein Buch, welches nie aufhören wird zu sagen, was es einem zu sagen hat.
(Italo Calvino)


Bücher sind wie eine Gesellschaft von Königen und Königinnen ... von wahrhaft Mächtigen der Erde.
(John Ruskin)


Ein drolliges Buch, das sich einige Generationen durch lebendig hält, ist immer ein ernst anzusehendes Buch.
(Wilhelm Raabe)


Man kann alle Bücher in zwei Rubriken aufteilen: Bücher für die Stunde und Bücher für allezeit.
(John Ruskin)


Das Buch ist eine Waffe ersten Ranges im Kampf gegen die Sinnlosigkeit.
(Viktor Emil Frankl)


Beurteile die Bücher nie nach dem, was sie am Anfang einleiten, sondern nach dem, wozu sie am Ende hinleiten.
(Ignatius von Loyola)


Bücher müssen mit so viel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, wie sie geschrieben wurden.
(Henry David Thoreau)


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Ihr Bücher! Ihr allein seid weitherzig und frei gesinnt. Ihr seid der Schlacht tiefster Sinn.
(Richard de Bury)


Das Buch ist ein Wunder, das seine Wurzeln in der Menschheit hat. Es ist der Menschheit gelungen, in ihm Geist zu materialisieren.
(Gerhard Hauptmann)


Gut lesen - das heißt, wahre Bücher in wahrem Geist lesen - ist eine edle Beschäftigung.
(Henry David Thoreau)


Um die Weltliteratur zu fassen, dafür ist kein Bibliothekssaal weit und kein Gelehrtenkopf groß genug. Von aller Spreu befreit, hätte sie aber auf dem Rücken eines Esels Platz genug.
(Peter Rosegger)


Von den vielen Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam...ist die Welt der Bücher die größte.
(Hermann Hesse)


Nirgends habe ich Ruhe gefunden denn in den Büschen und Büchern.
(Thomas von Kempen)


Bücher sind wie Brillen, durch welche die Welt betrachtet wird.
(Ludwig Feuerbach)


Es ist leichter, das Buch zu behalten als das, was darinnen steht.
(Michel de Montaigne)


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Wir werden durch das Buch vielleicht sicherer und länger herrschen als durch das Schwert.
(Honroè de Balzac)


Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.
(Emile Zola)


Manchmal muss man Freunde besuchen, um seine Bücher wiederzusehen.
(William Hazlitt)


Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen.
(Walt Disney)


Die Kunst ist zwar nicht das Brot, wohl aber der Wein des Lebens.
(Jean Paul)


Vier Zeilen in einem Lexikon sind mehr wert als der schönste Grabstein.
(Sir Alec Guiness)


Bücher sind Schiffe,welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.
(Francis Bacon)


Niemals werden zwanzig Foliobände eine Revolution machen. Die kleinen Broschüren zu dreißig Sous sind es, die zu fürchten sind.
(Voltaire)


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Das Buch ist eines der größten Weltwunder, es ist ein materielles Gefäß für das Immaterielle, den Geist.
(Gerhard Hauptmann)


In Bibliotheken fühlt man sich wie in der Gegenwart eines großen Kapitals, das geräuschlos unberechenbare Zinsen spendet.
(Johann Wolfgang von Goethe)


Die Liebe zum Buch - das ist ein beständiges, teifes, leidenschaftliches, gezieltes Interesse, das von einem Buch zum nächsten führt.
(Irakli Andronikow)


Bücher müssen dem Menschen helfen, stärker zu werden, sie dürfen ihn nicht in Verzweiflung und Verwirrung stürzen.
(Sergej Michalkow)


Du wirst selber zugeben, dass das Lesen vieler Schriftsteller und der verschiedenartigsten Bücher vage und unstet macht.
(Seneca)


Auch den Möbelpackern sind Leute, die lesen, zuwider. Aber sie haben wenigstens einen guten Grund dafür.
(Gabriel Laub)


Bücher wechseln mit dem Älterwerden ihren Inhalt.
(Fritz Vahle)


Ohne Bibliothek wäre doch das Erdenleben fast zu matt und dumm; und die geistreichste Gesellschaft bleibt nicht die, die der Schneider kleidet, sondern der Buchbinder.
(Jean Paul)


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Keiner von uns braucht viele Bücher, aber die, welche wir brauchen, müssen deutlich gedruckt sein, auf dem besten Papier und einen festen Einband haben. Denn obgleich wir jetzt tatsächlich eine elende und arme Nation sind und kaum imstande, Seele und Körper zusammen zu halten, so braucht doch kein Mensch in leidlichen Verhältnissen, der sich schämen würde, eingestandenermaßen schlechten Wein oder schlechtes Fleisch auf seinen Tisch zu bringen, auf seinen Regalen schlecht gedruckte oder lose und jämmerlich zusammengeheftete Bücher.
(John Ruskin)


Nicht die haben die Bücher lieb, welche sie unberührt in den Schränken aufheben, sondern die sie Tag und Nacht in Händen haben.
(Erasmus von Rotterdam)


Leihe nie Bücher aus, kein Mensch gibt sie zurück. Die einzigen Bücher, die noch in meiner Bibliothek stehen, sind solche, die ich mir von anderen geliehen habe.
(Anatole France)


Der Vorteil der meisten Bücher liegt darin, dass man ohne sie auskommen kann.
(George Bernhard Shaw)


Die Literatur ist wie jedes andere Gewerbe. Man verkauft nie etwas, außer man geht in den richtigen Laden.
(George Bernhard Shaw)


Ein Haus aber ohne Bücher ist wie eine Wohnung ohne Sonne, ihm fehlt das belebende Element geistiger Kultur.
(Viktor Ottmann)


"Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling! Leicht liegt es in der Hand, entführt uns von einer Blüte zur nächsten und lässt den Himmel ahnen ..."
(Lao-Tse)


Alles, was die Menschheit getan, gedacht, begonnen und gewesen, liegt wie durch einen Zauberstab in den Seiten der Bücher beschlossen.
(Thomas Carlyle)


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Wenn die Literaturflut weiter so steigt, wird es eines Tages nur noch Bibliothekare und keine anderen Berufe mehr geben.
(Stanislaw Lem)


Wir finden in den Büchern immer nur uns selbst. Komisch, dass dann...die Freude groß ist und wir den Autor zum Genie erklären.
(Thomas Mann)


Lesen macht vielseitig, Verhandeln geistesgegenwärtig, Schreiben genau.
(Francis Bacon)


Literatur ist die Kunst, Außergewöhnliches an gewöhnlichen Menschen zu entdecken und darüber mit gewöhnlichen Worten Außergewöhnliches zu sagen.
(Boris Pasternak)


Das größte Meisterwerk der Literatur ist nichts als ein ungeordnetes Wörterbuch.
(Jean Cocteau)


Liebt das Buch. Es wird euch freundschaftlich helfen, sich im stürmischen Wirrwarr der Gedanken, Gefühle und Ereignisse zurechtzufinden.
(Maxim Gorki)


Es ist leichter, mehrere eigene Bücher vorzuweisen als eine einzige eigene Meinung.
(Stanislaw Jerzey Lec)


Ich lese immer mit einem Blick auf die Verzettelungsfähigkeit von Büchern.
(Niklas Luhmann)


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Das Buch ist eines der schönsten Genußmittel der Welt.
(Dieter Schormann)


Von den vielen Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam, sondern sich aus eigenem Geist erschaffen hat, ist die Welt der Bücher die grösste. (Hermann Hesse)
(Hermann Hesse)


Mach deine Bücher zu deinen Gefährten; lass deine Bücherregale dein Paradies sein.
(Rabbi Juda Ibn Tibbon)


Kochen und Schreiben haben viel miteinander zu tun. Der Aufwand dafür ist enorm groß, gegessen und gelesen aber wird viel zu schnell.
(Katja Lange-Müller)


Der Umgang mit Büchern ist eine Vorbereitung auf den Umgang mit Menschen. Das Eine wie das Andere ist gleich notwendig.
(Nikolai M. Karamsin)


Das Werk sollte immer ein wenig schlauer sein als der Autor.
(Vàclav Havel)


Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen.
(Franz Kafka)


Bücher lesen, heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne.
(Jean Paul)


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Es gibt nichts, was ein Buch als Nährboden der Phantasie ersetzen könnte.
(Astrid Lindgren)


Kunst ist kein Abbild der realen Welt. Eine ist, bei Gott, mehr als genug.
(Virginia Woolf)


Das Buch ist der bequemste Freund. Man kann sich mit ihm unterhalten, so lange und so oft man will.
(Angelus Silesius)


Ein Buch muss Wunden aufwühlen, sogar welche verursachen. Ein Buch muss eine Gefahr sein.
(Èmile Michel Cioran)


Wenn man richtig liest, so entfaltet sich in unserem Innern eine wirklich sichtbare Welt nach den Worten.
(Novalis)


Das ist die Mission wahrer Kunst - uns zum Innehalten zu bewegen, damit wir etwas ein zweites Mal betrachten.
(Oscar Wilde)


Die Kunst-Sprache ist die einzige Wahrheit. Ein Künstler ist gewöhnlich ein verdammter Lügner, aber seine Kunst, wenn sie wirklich Kunst ist, wird die Wahrheit seiner Zeit ausdrücken. Und das ist alles, was zählt. Nur weg mit ewiger Wahrheit. Die Wahrheit lebt in den Tag hinein.
(Lawrence)


Literatur entsteht aus der Erinnerung, Leben entsteht in der Gegenwart. Und die Kluft, die sich dazwischen auftut, diese Kluft ist das Rätsel und die Schönheit, die manche immerhin doch zu beschreiben wissen.
(Georg Diez)


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Ich war immer der Meinung, dass es mit dem Geschichtenerzählen ganz ähnlich ist wie mit dem Jonglieren ... Man wirft eine Menge verschiedener Geschichten in die Luft, jongliert mit ihnen und wenn man gut ist, lässt man keine einzige fallen.
(Salman Rushdie)


Galle, Ungerechtigkeit und Ausschweifung haben nie ein Buch um die Leser gebracht, wohl aber manchem Buche zu Lesern verholfen.
(Gotthold Ephraim Lessing)


Unsere Sehnsucht gehört den Büchern. Weil wir uns in diesem schnellen und wildem Leben nach Inseln sehnen, auf denen es einmal ganz still ist.
(Karl Ritter)


Das Vorurteil gegen Bücherwissen entstand aus der Beobachtung der Dummheit von Leuten, die Bücher bloß gelesen hatten.
(Ezra Pound)


Von den vielen hundert Büchern, die wir im Leben gelesen haben, reut uns selten eins. Aber wie viele reuen uns, die wir nicht lasen, damals, wo das Leben noch so unendlich vor uns lag und die Zeit so billig war wie die Semmeln.
(Josef Hofmiller)


Schreiben ist Handwerk plus eigener Abgrund. Das eine ohne das andere ist nichts. Bücher ohne Handwerk, in denen dieses Abgründige überwiegt, interessieren uns irgendwann nicht mehr. Und wo das Handwerk dominiert, wird ein Deutschaufsatz daraus. Im Schreiben noch ein Risiko einzugehen und den Bogen zu spannen, das ist etwas sehr Schwieriges.
(Bodo Kirchhoff)


Zu wissen, dass am Ende eines langen Tages ein gutes Buch auf einen wartet, macht den Tag fröhlicher.
(Kathleen Norris)


Nicht nur viele Menschen, auch viele Bücher leiden an Übergewicht.
(Rupert Schützbach)


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Große Kunst ist dann erreicht, wenn man nichts mehr weglassen kann.
(Chin. Sprichwort)


Europa ist zweifellos die Wiege der Kultur. Aber man kann doch nicht sein ganzes Leben in der Wiege verbringen.
(Oskar Maria Graf)


Meine Erziehung bestand aus der Freiheit, jederzeit wahllos und uneingeschränkt lesen zu dürfen, bis mir die Augen heraushingen.
(Dylan Thomas)


Ein Buch "ausgelesen haben"? Das kann nur passieren, wenn entweder das Buch oder der Leser nichts taugt.
(Felix Pollak)


Wem die Kunst das Leben, dessen Leben ist eine große Kunst.
(Johann Sebastian Bach)


Wer das Nichtstun ebenso wie die Arbeit scheut, findet leicht zum Buch.
(Peter Brückner)


Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
(Erasmus von Rotterdam)


Die nützlichsten Bücher sind diejenigen, welche den Leser zu ihrer Ergänzung auffordern.
(Voltaire)


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Im Laden des Buchhändlers geben zwei Dämonen einander ein Stelldichein: der Dämon des Schreibens und der Dämon des Lesens.
(unbekannt)


Wer aber Bücher liest, wie man Freunde anhört, dem werden sie sich erschließen und zu eigen werden.
(Hesse)


Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.
(Hermann Hesse)


Das Paradies habe ich mir immer wie eine Art Bibliothek vorgestellt.
(Jorge Luis Borges)


Es ist eine dumme Angewohnheit, von Schriftstellern Gebrauchsanweisungen für ihre Bücher zu verlangen.
(Jurek Becker)


Bestseller sind eine wunderbare Einrichtung; man kauft Bücher, braucht sie aber nicht zu lesen.
(Danny Kayne)


Wenn heutzutage Bücher geboren werden, sind es die Hebammen, die schreien.
(Thornton Wilder)


Dem Buchhändler gefallen keine Bücher, die bei ihm bleiben.
(Jean Paul)


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Derjenige, der keine guten Bücher liest, ist nicht besser als der, der nicht lesen kann.
(Mark Twain)


Große Literatur ist einfach Sprache, die bis zur Grenze des Möglichen mit Sinn geladen ist.
(Ezra Pound)


Das eine Buch lehrt uns das Leben, und das andere verschönt es.
(Michail M. Genin)


Wer sieben gute Bücher hat, braucht keine Menschen mehr.
(Börries von Münchhausen)


Wer zwei paar Hosen hat, mache eins zu Geld und schaffe sich dieses Buch an.
(Georg Christoph Lichtenberg)


Wie Geld sollten Bücher ständig im Umlauf gehalten werden.
(Henry Miller)


Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte.
(Arthur Schopenhauer)


Schund in der Literatur, das ist eine Art Steuer für die Freiheit.
(Vaclav Havel)


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Ein Buch ist ein Haufen toter Buchstaben? Nein, ein Sack voller Samenkörner!
(Andrè Gide)


Auch Bücher haben ihr Erlebtes, das ihnen nicht entzogen werden kann.
(Johann Wolfgang von Goethe)


Es gibt so viele Bücher, dass es keinen Sinn hat, welche zu lesen, die einen langweilen.
(Gabriel Garcia Màrquez)


Ein Buch, das nicht wert ist, zweimal gelesen zu werden, ist auch nicht würdig, dass man es einmal liest.
(Jean Paul)


Ein Buch ist ein Druckwerk, aus dem Leser gewöhnlich etwas ganz anderes herauslesen, als der Autor hineingeschrieben hat.
(Georg Christoph Lichtenberg)


Die Leute sagen, das Leben sei die Hauptsache; ich ziehe das Lesen vor.
(Logan Pearsell Smith)


Wenn gute Bücher die Welt verändern könnten, dann wäre das längst geschehen.
(George Moore)


Je leichter ein Buch zu lesen ist, desto schwerer wurde es geschrieben.
(Johannes Mario Simmel)


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In Tatsachen gekleidet fühlt die Wahrheit sich eingeengt. Im Gewande der Dichtung bewegt sie sich leicht und frei.
(Rabindranath Tagore)


Die besten Bücher sind die, von denen der Leser meint, er habe sie selbst machen können.
(Blaise Pascal)


Ist der Roman obszön und blutig, nennt der Verlag das Opus mutig.
(Volker Ludwig)