Zitate-Ecke Poeten

Nur schlechte Autoren halten ihr Werk für wirklich gut“
(Anne Enright)


Und nun etwas zum Lachen: Es ist furchtbar zu schreiben – nicht zu schreiben ist grauenvoll“
(Jáchym Topol)


Jeder Mensch verbirgt in sich einen Poeten. Der letzte Poet wird sterben, wenn auch der letzte Mensch stirbt.
(Fjordor M. Dostojewski)


Mit Liebe und Fleiß lesen - das ist das Verbindlichste und Liebreichste, was man einem Poeten zeigen kann.
(Heinrich Heine)


Wir arbeiten im Dunkeln, wir tun, was wir können, wir geben, was wir haben. Unser Zweifel ist unsere LEidenschaft, und unsere Leidenschaft ist unsere Aufgabe. Der Rest ist der Wahnsinn der Kunst.
(Henry James)


Das Ziel des Schreibens ist es, andere sehen zu machen.
(Joseph Conrad)


Das einzige Verbrechen, das ein Schriftsteller begehen kann, ist über Sachen zu schreiben, die ihn nicht wirklich interessieren.
(Jakob Arjouni)


Ich habe nämlich oft gehört, kein Dichter sei ohne inneres Feuer, keiner ohne einen gewissen Wahnsinn zu denken.
(Cicero)


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Seit Lucrezia Borgia bin ich die Frau, die am meisten Menschen umgebracht hat, allerdings mit der Schreibmaschine.
(Agatha Christie)


Die Gabe, deren ein Schriftsteller am dringendsten bedarf, ist ein instinktiver Hang zur Ehrlichkeit.
(John Updike)


Wenn einem Autor der Atem ausgeht, werden seine Sätze nicht kürzer, sondern länger.
(John Steinbeck)


Ein Dichter kann so wenig über die Dichtkunst reden wie eine Blume vom Gartenbau.
(Jean Cocteau)


Autor: ein Mensch, den man zum Schweigen bringen kann, indem man sein Buch schließt.
(aus Amerika)


Ich habe mir beim Schreiben immer die schönsten Frauen vorgestellt und fühlte mich eigentlich nach den ersten Eindrücken um meinen Traum betrogen. Denn so ist es überhaupt nicht. Als Schriftsteller hat man gar nicht diesen Rockstar-Faktor. Das Publikum ist wirklich ernsthaft interessiert an der Literatur, aber nicht an dem Typen der schreibt.
(Benedict Wells)


Jeder Dichter und alle ehrlichen Dilettanten schreiben mit ihrem Herzblute, aber wie diese Flüssigkeit beschaffen ist, darauf kommt es an.
(Marie von Ebner-Eschenbach)


Ein Dichter ist ein Mensch mit starker Phantasie, der ergriffen, ja in Schrecken versetzt wird von den Gespenstern, die er sich selbst erfindet.
(Denis Diderot)


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Und wenn mir alle Königskronen für meine Bücher und meine Freude am Lesen angeboten wären: Ich würde sie ausschlagen.
(Francois de Fenelon)


Schreibtafel her! Ich muss mir's niederschreiben, dass einer lächeln kann und immer lächeln, und doch ein Schurke ist.
(William Shakespeare)


Die erste Pflicht im Leben ist: so künstlich wie möglich zu sein. Eine zweite Pflicht hat bis heute noch keiner entdeckt.
(Oscar Wilde)


Autoren, die bestohlen werden, sollten sich darüber nicht beklagen, sondern freuen. In einer Gegend, in der kein Waldfrevel vorkommt, hat der Wald keinen Wert.
(Marie von Ebner-Eschenbach)


Die meisten Schriftsteller betrachten die Wahrheit als ihren größten Schatz und sind daher in ihrem Gebrauch überaus sparsam.
(Mark Twain)


Der Künstler hat nicht dafür zu sorgen, dass sein Werk Anerkennung finde, sondern dafür, dass es sie verdiene.
(Marie von Ebner-Eschenbach)


Werdegang des Schreibenden: Am Anfang ist man's ungewohnt und es geht darum wie geschmiert. Aber dann wird's schwerer und immer schwerer, und wenn man erst in die Übung kommt, dann wird man mit manch einem Satz nicht fertig.
(Karl Kraus)


Ein Schriftsteller hat nichts mehr zu sagen, wenn er über vierzig ist. Wenn er klug ist, weiß er das zu verbergen.
(Georges Simenon)


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Schreiben ist der einzige Beruf, mit dem man, ohne lächerlich zu wirken, kein Geld verdienen kann.
(Jules Renard)


Der Schriftsteller ist Mine, Goldgräber und Goldschmied zugleich, der, um etwas Bleibendes zu schaffen, sein eigenes Ich immer wieder ausbeuten muss, um den gewonnenen Rohstoff in ein Kunstwerk zu verarbeiten.
(Ernest Hemingway)


Wahrscheinlich sind alle Schriftsteller irgendwie verrückt, aber wenn sie was taugen, glaube ich, auch ganz schrecklich ehrlich
(Raymond Chandler)


Warum Schriftsteller schreiben, ist mir schleierhaft. Genauso könnte man fragen, warum Hühner Eier legen oder eine Kuh geduldig stillsteht, während der Bauer sie ihrer Milch beraubt.
(Henry Louis Mencken)


Wer aber nicht eine Million Leser erwartet, sollte keine Zeile schreiben.
(Johann Wolfgang Goethe)


Mein Erfolgsgeheimnis beim Schreiben: Ich ziehe das Blatt aus der Maschine und lese es nie mehr.
(Heinz Konsalik)


Schriftstellerei als Lebensberuf zu betrachten, sollte billigerweise als eine Art Tollheit gelten.
(Friedrich Nietzsche)


Gerechterweise sollten Literaten auch dafür honoriert werden, was zwischen den Zeilen steht.
(Hans Horst Skupy)


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Von allem Geschriebenem liebe ich nur das, was einer mit seinem Blute schreibt. Schreibe mit Blut, und du wirst erfahren, dass Blut Geist ist.
(Friedrich Nitzsche)


Dichter destillieren Parfums aus Leichen.
(Hugo von Hofmannsthal)


Man muss alle Schriftsteller zweimal lesen, die guten und die schlechten. Die einen wird man erkennen, die anderen entlarven.
(Karl Kraus)


Es sind zuverlässig in Deutschland mehr Schriftsteller, als alle vier Weltteile überhaupt zu ihrer Wohlfahrt nötig habe.
(Georg Christoph Lichtenberg)


Das bisschen, was ich lese, kann ich auch selber schreiben.
(Bert Brecht)


Ich habe nie für die Nachwelt geschrieben, sondern immer nur für morgen früh.
(Edgar Wallace)


Gewisse moderne Autoren machen Toilette vor dem Publikum und bilden sich ein, diese große Unverschämtheit sei eine große Tat.
(Friedrich Hebbel)


Die Dichterei verhält sich ohngefähr wie der Wein. Die meiste Nachfrage danach ist immer da, wo er nicht mehr wächst.
(Johann Heinrich Merck)


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Die Krone allen Sammelns aber ist das Sammeln unserer Einfälle und die schönste aller Liebhabereien ist die Pflege unserer Einfälle, ihre Verwandlung in Werte.
(Gustav Großmann)


Ich glaube, man schreibt immer wieder das gleiche Buch.
(Francoise Sagan)


Die Feder ist eine starke Waffe. Aber der Mensch kann sich damit sehr viel leichter töten als andere.
(George D. Prentice)


Geschichten helfen immer. Bei Langeweile, bei Einschlafstörungen, bei Liebeskummer, überhaupt bei großem Unglück.
(Gerrit Bartels)


Schreiben: eine lange, harte und geduldige Arbeit, wie die eines Goldschmieds: das langsame und genaue Herausstanzen aus der Seele.
(Undine Gruenter)


Vor dem Schriftsteller, der Antworten geben will, muss man sich hüten wie vor der Pest. Wir öffnen das Tor zu Fragen, das ist unser Beruf. Sobald wir Antworten geben, hören wir auf, Schriftsteller zu sein.
(Yasmin Reza)


Die Dichtkunst ist eine redende Malerei, aber die Malerei ist eine stumme Dichtkunst.
(Plutarch)


Der Geist der Poesie ist zusammengesetzt aus dem Tiefsinn des Philosophen und der Freude des Kindes an bunten Bildern.
(Franz Grillparzer)


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Heutzutage machen drei Pointen und eine Lüge einen Schriftsteller.
(Georg Christoph Lichtenberg)


Der Beruf des Bücherschreibens lässt Pferderennen als ein solides und beständiges Geschäft erscheinen.
(John Steinbeck)


Wer sich schreibend verändert, der ist ein Schriftsteller.
(Martin Walser)


Es ist kein Autor so gering und klein, der nicht dächte, etwas Rechts zu sein.
(Wilhelm Hauff)


Manchmal habe ich so das Gefühl, eine Pulle Wein sei mehr wert als die ganze Dichterei.
(Gottfried Keller)


Wenn du einmal heiraten solltest, so nimm nicht den Dichter, sondern den Verleger.
(August Stringberg)


Empfindsam zu schreiben, dazu ist mehr nötig als Tränen und Mondschein.
(Georg Christoph Lichtenberg)


Was ist ein Dichter? Ein unglücklicher Mensch, der heiße Schmerzen in seinem Herzen trägt, dessen Lippen aber so geartet sind, daß, während Seufzer und Geschrei ihnen entströmen, diese dem fremden Ohr wie schöne Musik ertönen. Es geht ihm, wie einst jenen Unglücklichen, die in Phalaris' Stier durch ein sacht brennendes Feuer langsam gemartert wurden, deren Geschrei nicht bis zu den Ohren des Tyrannen dringen konnte, ihn zu erschrecken: ihm klangen sie wie heitere Musik. Und die Leute umschwirren den Dichter und sprechen zu ihm: »Sing uns bald wieder ein Lied;« das heißt: mögen neue Leiden deine Seele martern, und mögen deine Lippen bleiben, wie sie bisher gewesen; dein Schreien würde uns nur ängsten, aber die Musik, ja, die ist lieblich. Und die Rezensenten treten herzu und sprechen: So ist es richtig; so soll es gehen nach den Regeln der Ästhetik. Nun, das versteht sich, ein Rezensent gleicht einem Dichter auf ein Haar, nur dass er nicht die Pein im Herzen, nicht die Musik auf den Lippen hat. Siehe, darum will ich lieber Schweinehirte sein auf Amagerbro und von den Schweinen verstanden werden, als Dichter sein und von den Menschen missverstanden werden.
(Sören Kierkegaard)


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Der Unterschied zwischen einer Handgranate und einem Schriftsteller: Die Handgranate wird mit einem Stift ge-, der Schriftsteller entsichert.
(Wolfgang J. Reus)


Es gehört nicht viel zum Schreiben. Man setzt sich einfach an eine Schreibmaschine und öffnet eine Vene.
(Red Smith)


Es gibt so viel gute Literatur, dass der sterbliche Leser mit dem, was ein Schriftsteller zu sagen hat, nicht länger beschäftigt werden darf als unbedingt nötig.
(Katja Lange-Müller)


Creative Writing ist wie ein Erotik-Schnellkurs. Wer den Glauben an die Poesie nachweislich verloren hat, wird als geheilt veröffentlicht.
(Gerhard Falkner)


Man fängt nicht mit irgendeinem ästhetischen Manifest an, man schreibt einfach, was funktioniert.
(Edgar Laurence Doctorow)


Wenn es eine Hölle für Schriftsteller gibt, dann müssen sie dort ihre eigenen Werke studieren.
(John Dos Passos)


Das Schreiben ist eine schreckliche Tortur - schlimmer nur sind Dichterlesungen vor Frauenkränzchen.
(Günther Grass)


Eine leichte Lektüre ist verdammt hartes Schreiben.
(Nathaniel Hawthorne)


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Die Figuren haben ihr eigenes Leben und ihre eigene Logik und als Autor hat man sich danach zu richten.
(Isaac Bashevis Singer)


Es ist sehr schwierig, die Worte in der richtigen Reihenfolge aufs Papier zu bekommen und dabei etwas zu sagen, was es wert ist, gesagt zu werden.
(Louis Begley)


Ich weiß gar nicht, ob ich tatsächlich existiere oder ob ich nicht nur Held aus einer meiner Geschichten bin.
(Francis Scott Fitzgerald)


Warum bestimmte Menschen ihr Leben der Interpretation von Erfahrungen durch Strukturen und Worte widmen, bleibt ein Geheimnis. Es ist keine Alternative zum Leben, auch keine Flucht davor - es ist Leben.
(Joyce Carol Oates)


Schreiben deutet, fremdes Terrain zu besetzen, und sei es nur, um im Schreiben festzuhalten; Schreiben bedeutet, die, die nicht schreiben, oder die nicht so schreiben wie du und daher in dir eine Bedrohung sehen könnten, zu wütender Kritik herauszufordern. Kunst ist vom Wesen her ein Regel verletzender Akt, und der Künstler muss hinnehmen, dass man ihn dafür bestraft. Je schöpferischer und verstörender seine Kunst ist, umso härter und vernichtender die Strafe.
(Joyce Carol Oates)


Der Kampf mit der verschütteten Seite ... deiner Persönlichkeit bringt deine Kunst hervor; diese Gefühle sind der Antrieb für dein Schreiben, der es möglich macht, dass du Tage, Wochen, Monate und Jahre bei etwas bleibst, das anderen, aus der Distanz, als "Arbeit" erscheint.
(Joyce Carol Oates)


Allen angehenden Erfolgsautoren ins Stammbuch: Du musst erst Gold verschenken, bevor du Käse verkaufen kannst.
(Fritz Jürgen Schaarschuh)


Ich will schreiben mit einem ständigen Zittern auf der Stirn.
(Franz Kafka)


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"In Amerika zählt nur der erfolgreiche Schriftsteller, in Frankreich sind alle Schriftsteller bedeutend, in England ist kein Schriftsteller von Bedeutung, in Australien muss man erklären, was ein Schriftsteller ist."
(Geoffrey Cotterell)


Der Mensch ist ein Federvieh. Denn gar mancher zeigt, sobald er eine Feder in der Hand hält, was für ein Vieh er ist.
(Johann Nestroy)


Wenn einem Autor der Atem ausgeht, werden seine Sätze nicht kürzer, sondern länger.
(John Steinbeck)


Schriftsteller sind die nicht anerkannten Gesetzgeber der Welt.
(Percy B. Shelly)


Die Kinder, die den Stern verzehren, sind die Dichter, die zu Wanderern zwischen zwei Welten werden.
(Colin Wilson)


Es wird in Dachstuben so viel Schlechtes geschrieben wie in Schlössern.
(Heinrich Böll)


Inspiration ist ein Geschenk, das erst durch zähes Sitzfleisch zum Geschenk wird.
(Leonard Frank)


Um ein Theaterstück zu schreiben, muss man nur ein wenig Talent haben. Aber um zu erreichen, dass es aufgeführt wird, dazu gehört Genialität.
(Jean Anouuilh)


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Eine wahre Höllenqual ist jedoch die Durchsicht der Reinschrift ...  der Ekel vor dem eigenen Machwerk ist kaum zu ertragen.
(Hans Erich Nossack)


Der Autor soll in seinem Werk sein wie Gott: überall gegenwärtig und nirgends sichtbar.
(Gustave Flaubert)


Ein Schriftsteller ist oftmals jemand, dessen Intelligenz nicht groß genug ist, um mit dem Schreiben aufzuhören.
(Günter Grass)


Die echten Schriftsteller sind die Gewissensbisse der Menschheit.
(Ludwig Feuerbach)


Schreiben ist leicht. Alles, was du tun musst, ist auf ein weißes Blatt Papier zu starren, bis Blutstropfen auf deine Stirn treten.
(Gene Fowler)


Ich bemühe mich, die Stellen wegzulassen, die die Leser überspringen.
(Elmore Leonard)


Ein Buch ist dem Verfasser, was den Schönen ihr Bild im Spiegel ist.
(Jean Paul)


Ein Dichter, der einen Menschen kennt, kann hundert schildern.
(Marie von Ebner-Eschenbach)


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Ich glaube nicht, dass der Autor sich ein Thema sucht. Es ist umgekehrt: Das Thema sucht sich den Autor. Und es ist selten so, dass Romane aus guten Erlebnissen entstehen. Meistens sind es miese, verstörende Erfahrungen, die einen zum Schreiben bringen.
(John Irving)


Viele Leute betrachten die poetische Literatur als eine Art Irrenhaus, worin sie alles sagen dürfen, was ihnen anderwärts die Zwangsjacke zuziehen würde.
(Christian Friedrich Hebbel)


Die meisten Klassiker sind so tief gesunken, dass sie hoch oben im Bücherschrank als Leichen der Literatur stehen müssen.
(Wolf Biermann)


Literatur ist das, was die Leute zueinander sagen würden, wenn sie die Gelegenheit dazu hätten.
(Christopher Darlington Morley)


Ein Schriftsteller ist jemand, der einen Großteil seines Lebens in Einzelhaft vor einem Schreibgerät verbringt.
(Barbara Frischmuth)


Gegen den literarischen Strom schwimmt man am leichtesten im klassischen Stil.
(Wieslaw Brudzinski)


Schriftsteller, die ununterbrochen den Tiefgang suchen, kommen mir vor wie Taucher in einer Badewanne.
(Alfred Polgar)


Nicht auf das Leben kommt es an, sondern darauf, wie man es erzählt.
(Yann Apperry)


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Schriftsteller: einer, der Leuten Vergnügen liefert, die selbst nicht genug Witz haben, sich zu unterhalten.
(Georg Bernhard Shaw)


Nichts ist verächtlicher, als wenn Literaten Literaten Literaten nennen.
(Kurt Tucholsky)


Für den Leser ist ein gutes Buch das billigste Hobby, für den Schriftsteller das teuerste.
(Gabriel Laub)


Ohne Fantasie gibt es keine Verbrecher und keine Dichter.
(Curt Goetz)


Das Problem bei unseren jungen Schriftstellern ist, dass sie alle um die Sechzig sind.
(William Somerset Maugham)


Gerechterweise sollten Literaten auch dafür honoriert werden, was zwischen den Zeilen steht.
(Hans Horst Skupy)


Schriftsteller zu sein bedeutet, den Alltag so lange mit Phantasie zu durchsetzen, bis er spannend wird.
(Magaret Millar)


Man muss mit Besessenheit geboren worden sein, um Literatur zu machen.
(Gustave Flaubert)


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Der Künstler ist ein King, auch wenn er manchmal in seinem Weltschmerz ein armes Schwein ist.
(Doris Dörrie)


Wer sich mit der Kunst verheiratet, bekommt die Kritik als Schwiegermutter.
(Hildegard Knef)


Wir Poeten sind selten so glücklich, dass die Könige uns lesen, und noch seltener geschieht's. dass sich ihre Diamanten zu uns verirren. Ihr Herren Staats- und Geschäftsleute habt eine große Affinität zu diesen Kostbarkeiten; aber unser Reich ist nicht von dieser Welt.
(Friedrich Schiller, Brief an W. von Wolzogen, 4.09.1803)


Man sollte nur Bücher schreiben, um Dinge zu sagen, die man niemanden anzuvertrauen wagt.
(Emile M. Cioran)


Der Dichter ist das Sprachrohr der Ratlosigkeit seiner Zeit.
(Marie Luise Kaschnitz)


Gott muss den Dichtern mehr verzeihen als anderen, aber vielleicht tut er es mit größerer Freudigkeit.
(Werner Bergengruen)


Dauernd ertappe ich die Klassiker als Plagiatoren meiner Gedanken.
(Heinrich Wiesner)


Wie klein ist doch die höchste Größe eines Dichters gegen den Gedanken, glücklich zu leben.
(Schiller; in einem Brief an Henriette von Wolzogen, 30.05.1783)


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